Über Uns
Wir sind CorCanis, ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Ostwestfalen. Wie der Name vermuten lässt, hat die Liebe zu den Hunden uns Menschen zusammengeführt.
Wer Tiere liebt, findet schnell Gleichgesinnte und wir haben uns gefunden, als Tiere in Not unsere Hilfe brauchten.
Seit vielen Jahren arbeiten wir Hand-in-Hand zusammen, unterstützen uns gegenseitig und helfen, wenn Mensch und Tier in Not sind.
Im Laufe der Zeit ist ein Netzwerk der Hilfe entstanden, die nicht vor der Haustür endet und auch nicht an deutschen Grenzen halt macht, weil Tierschutz keine Grenzen kennt. Weil wir hinsehen und die Not erkennen, ist es für uns selbstverständlich, nicht nur vor Ort zu helfen, sondern uns ebenso im Auslandstierschutz zu engagieren. Wir unterstützen ausgesuchte, vertrauenswürdige Organisationen in Rumänien und Griechenland und versuchen so, die Not etwas zu lindern und helfen auf vielfältige Art und Weise.
Oft werden wir gefragt, “warum denn Hunde aus dem Ausland holen, es gibt doch genügend in deutschen Tierheimen…?“
Dem stimmen wir zu, doch lohnt es sich, hier genauer hinzuschauen.
Die Bedingungen für Hunde, die in deutschen Tierheimen leben und die Umstände, unter denen Hunde z.B. in Südosteuropa leben, sind nicht zu vergleichen.
Es liegt uns fern zu diskutieren, welche Wege ein Mensch wählt, um seinen tierischen Wegbegleiter zu suchen. Wir möchten lediglich die Situation darstellen.



Status quo in deutschen Tierheimen
Zuerst einmal ist zu betonen, dass Tierheime in Deutschland wichtig und unerlässlich sind. Viele Tierheime arbeiten Hand in Hand mit deutschen Vereinen und Organisationen zusammen, die Hunde aus dem Ausland importieren. Hunde, die im Ausland so gut wie keine Chance haben, jemals ein Zuhause zu finden.
In unseren Tierheimen warten viele aufgenommene Tiere, die ohne diese Institutionen keine Chance auf ein besseres Leben hätten. Und jedem Menschen auf der Suche nach einem Tier sei zu raten, sich dort umzuschauen. Es gibt dort viele tolle Hunde, die ein Zuhause suchen und ebenso viele Menschen, die ihren Hund fürs Leben dort gefunden haben.
Tatsache ist aber auch, dass in deutschen Tierheimen viele “Langzeitinsassen“ warten.
- Hunde aus Beschlagnahmungen, sogenannte Listenhunde.
- Hunde, die unüberlegt angeschafft wurden und für die man irgendwann keine Zeit mehr hatte.
- Hunde, die als Welpen, einst süß und niedlich, angeschafft wurden und im Junghundalter anstrengend und zeitintensiv wurden.
- Hunde, die nicht artgerecht gehalten wurden und deshalb verhaltensauffällig wurden.
- Hunde, deren Besitzer erkrankten oder plötzlich verstorben sind.
- Hunde, die man ausgesetzt hat und aufgefundene Hunde, derer man sich entledigt hat. Leider ist dieses Handeln auch in Deutschland zunehmend an der Tagesordnung.
Die Liste könnte beliebig weitergeführt werden. Meistens geht es hier um eine menschengemachte Problematik.
Wir schließen auch die schwarzen Schafe im sogenannten “gutgemeinten“ Auslandstierschutz nicht aus, die ohne Fachwissen und verantwortungslos Hunde aus dem Ausland holen und an Menschen vermitteln, denen nicht bewusst ist, dass sie Hunde bekommen, deren Vorgeschichte oft unbekannt ist und die zumeist nichts positives erlebt haben.
Diese Hunde können die Vorstellung vom einfachen, unkomplizierten Wegbegleiter nicht erfüllen, ohne dass Menschen ein großes Maß an Geduld aufbringen und den Hund meist nur mit professioneller Hilfe z.B. eines erfahrenen Hundetrainers in ein normales Leben begleiten können.
Auslandstierschutz
Das Leid der Hunde in Süd- und Osteuropa ist mit Nichts zu vergleichen. Dort sind Hunde nichts wert. Sie erleben unkontrollierte Vermehrung, staatlich bestellte Hundefänger, die Straßenhunde brutal mit Drahtschlingen einfangen und dafür pro Hund bezahlt werden, ebenso wie die Shelterbetreiber für die Aufbewahrung der Hunde. Eine politisch gewollte Einnahmequelle und ein profitables System, das ineinander greift zum Leid der Hunde, denn staatliche sogenannte Tierheime sind Tötungsshelter, eine Einbahnstrasse ohne die Chance für die Tiere, je wieder befreit zu werden.
Hunderte von zusammengepferchten Hunden fristen auf kalten, nassen Böden ihr Dasein, ertragen extreme Lautstärke rund um die Uhr, niemals Ruhe, niemals Entspannung; Beißereien und tote Hunde sind Normalität. Es gibt so gut wie keine medizinische Versorgung und kranke Hunde sterben dort einen qualvollen Tod.
Ein voller Shelter bedeutet das Töten von Hunden, die schon länger dort sitzen, damit neue, gefangene Hunde nachrücken können. Dieses System ist nur schwer zu durchbrechen. Wir von CorCanis e.V. unterstützen die privaten Tierschützer, die versuchen, dem Leid der Hunde etwas entgegen zu setzen. Durch Unterbringung in privaten Sheltern, Kastrationen, medizinische Versorgung und artgerechte Haltung werden die Hunde aufgefangen.
Ebenso übernehmen diese Tierschützer Verantwortung und leisten täglich Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung; viele bieten Kampagnen mit kostenlosen Kastrationen für die Haustiere der Bevölkerung an.
Diese Tierschützer, die vor Ort Großes leisten, brauchen unsere Hilfe. Sie kämpfen täglich gegen fehlende Strukturen und ein System fragwürdiger Interessen, das nicht nach Lösungen sucht, sondern Hunde leiden lässt und aus ihrer Tötung Profit schlägt.
Hier wird Hilfe benötigt in Form von Spenden und Übernahme von medizinischen Patenschaften und Futterpatenschaften, um die sichere Unterbringung und Versorgung der Hunde sicher zu stellen.
Wir unterstützen deutsche Tierschützer im Ausland, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Leid der Hunde zu lindern und viele vor dem sicheren Tod zu bewahren.
CorCanis e.V. steht für Hilfe- Vertrauen- Transparenz . Wir möchten diese Worte mit Leben füllen. Bitte helfen Sie uns dabei !!!
Hilfe:
- beginnt mit der finanziellen Unterstützung vor Ort durch unseren Verein zur Unterbringung und Versorgung der geretteten Hunde in privaten Sheltern
- Übernahme von medizinischer Versorgung und Futterpatenschaften
- Übernahme von Klinikkosten
- Unterstützung und Finanzierung von Kastrationsprojekten
- und vieles mehr
Verantwortung:
Bedeutet für uns, dass kein Hund, für den wir eine Patenschaft übernommen haben, zurückgelassen wird. Wir sehen uns in der Verantwortung, diese und andere Hunde, die keine Unterstützung erfahren dürfen, auf ihrem Weg in ein besseres Leben zu begleiten.
Ebenso sehen wir uns in der Verantwortung den Menschen gegenüber, die den Entschluss gefasst haben, einem Hund aus dem Ausland ein gutes und artgerechtes Leben zu bieten. Wir möchten diese Menschen professionell begleiten und gemeinsam den passenden Hund finden, der zu ihnen passt.
Wir begleiten Sie bei der Ankunft des Hundes und stehen in der Zeit danach mit Rat und Tat zur Seite, damit Mensch und Hund einen guten Start zusammen haben. Wir sehen uns für Mensch und Hund verantwortlich.
Transparenz:
Wir stehen für transparente Vermittlungsarbeit und stellen dar, wie sich unsere Arbeit gestaltet, sowohl in Rumänien, als auch hier vor Ort. Wir können nachweisen, woher Ihr Hund kommt und legen offen, mit welchem zugelassenen zertifizierten Transportunternehmen er reisen darf.
Zudem informieren wir Sie gerne, wie sich die von Ihnen zu entrichtende Tierschutzgebühr zusammensetzt.